STOLPERSTEINE IN FREIBURG

 

SOFIE LEVI

149 | Karlstraße 2, 79104 Freiburg | (A)

SOFIE LEVI  wurde als Sofie Kiefer am 10. August 18 72 in Baisingen geboren. Sie war verheiratet mit dem Arzt DR. med. JOSEF LEVI. Gemeinsam hatte das Paar fünf Kinder: Elisabeth, Oskar, Ernst Friedrich, Otto und Heinz. Ernst floh nach Kapstadt, Elisabeth folgte ihm. Otto flüchtete nach Palästina.

 

Die Familie hatte ihre Wohnung in der Karlstraße 2 im zweiten Stock. SOFIE LEVI war von Beruf Hausfrau. Sie wurde zusammen mit ihrem Mann am 22. August 1942 verhaftet und in das KZ Theresienstadt deportiert. Dort musste sie den Hungertod ihres Mannes erleben. Sie war fast drei Jahre in diesem KZ. Wie alle Gefangenen in dem KZ Theresienstadt war auch SOFIE LEVI täglich bedroht von den Deportationen in die Vernichtungslager Auschwitz, Treblinka und Sobibor. In dem Theresienstädter Gedenkbuch ist sie unter den im KZ Theresienstadt befreiten Gefangenen aufgeführt. Bedingt durch eine Typhusepidemie konnte dieses KZ erst im Juni 1945 aufgelöst werden. SOFIE LEVI wanderte gleich nach ihrer Befreiung nach Palästina aus. Am 1. Januar 1948 starb sie dort im Alter von 76 Jahren.

 

 

Stolpersteinverlegung für SOFIE LEVI im Juli 2004.

 

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