STOLPERSTEINE IN FREIBURG

 

 

SIEGFRIED MAIER

182  | Rheinstraße 34, 79104 Freiburg (A)

SIEGFRIED MAIER (auch Maier-Bender) wurde am 24. Januar 1897 in Freiburg geboren. Er war Kaufmann und kam aus Müllheim im Badischen nach Freiburg. Er lebte in der damaligen Rheinstraße 68, heute Rheinstraße 34. Seine Eltern waren Hermann Maier, geboren am 29. Mai 1855, und Adolphine, geboren am 5. Mai 1863 unter dem Mädchennamen Bloch. SIEGFRIED MAIER hatte zeitweilig an seinen Nachnamen den Geburtsnamen seiner Frau Emilie Maier geb.Bender gehängt, von der er allerdings seit 1929 geschieden war. Die beiden hatten einen Sohn, Heinz Richard Maier (*am 6. April 1925). Er überlebte das Nazi-Regime und lebte später in England unter dem Namen Henry Malcolm Black.

 

Am 23.10.1933 wurde SIEGFRIED MAIER in das Psychiatrische Landeskrankenhaus Wiesloch gebracht wo er bis zum bis zum 6. Oktober 1938 untergebracht sein sollte. Andere Angaben besagen (Stadtarchiv Freiburg)  dass SIEGFRIED MAIER in ähnlichem Zeitraum  (12.9.1933 bis 6.10.1938) im Gefängnis Freiburg inhaftiert war.  Am 3. Juni 1939 wurde er in das KZ Dachau deportiert. Am 26. September 1939 brachte man SIEGFRIED MAIER von dort in das KZ Buchenwald. Dort wurde er am 23. März 1940 im Alter von 43 Jahren ermordet.

 

 

STOLPERSTEIN-Verlegung für SIEGFRIED MAIER im Oktober 2003.

 

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