STOLPERSTEINE IN FREIBURG

PAULA ROSA FÜRTH

PAULA ROSA FÜRTH (auch Fuerth) kam am 11.Oktober 1878 in Ruhla in Thüringen als PAULA ROSA HIRSCH zur Welt. Sie war verheiratet SIMON FÜRTH und hatte mit ihm die gemeinsamen Kinder Edgar, Herbert, Louise und Oscar Fürth. Im Jahr 1938 zog das Paar von Au nach Freiburg in die Rheinstraße 17, heute Rheinstraße 15. Sie sind offensichtlich auch verwandt gewesen mit ROBERT HIRSCH, denn sie wohnten zusammen in der Rheinstraße.

An dem hohen Feiertag des jüdischen Laubhüttenfestes, am 22.Oktober 1940, wurde PAULA ROSA FÜRTH verhaftet und mit mehr als 6.500 Menschen aus Baden und der Saarpfalz in das Lager-KZ Gurs deportiert. Von dort deportierte man sie weiter in das Lager Récébédou. Von dort wurde sie weiter nach Saint-Sulpice-sur-Leze / Haute Garonne gebracht. PAULA ROSA FÜRTH wurde durch die unmenschlichen Lagerbedingungen am 19.Dezember 1941 im Alter von 63 Jahren ermordet.

  • STOLPERSTEIN-Verlegung für Paula Rosa Fürth im Juli 2003

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