STOLPERSTEINE IN FREIBURG

 

LINA  HEILBRUNNER

114 | Moltkestraße 40, 79098 Freiburg | (A)

LINA HEILBRUNNER GEB.LEVI (auch Levy), kam am 20. März 1883 (auch 1884 möglich) in Altdorf zur Welt. Zusammen mit ihrem Mann EDUARD HEILBRUNNER lebte sie in Freiburg in der Moltkestraße 40 im zweiten Stock. Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann in seiner Firma, der Rohproduktenhandlung Heilbrunner in der Lagerhausstraße 12, gearbeitet.

 

In der Moltkestraße 40 war auch Rosa Heilbrunner, geborene Sontheimer, gemeldet, vermutlich die Mutter ihres Mannes Eduard. LINA und EDUARD HEILBRUNNER hatten gemeinsam zwei Kinder, die  Tochter Rosa (* 10. Mai 1912) und den Sohn Julius. Rosa Heilbrunner jun. hat als Büroangestellte in der Firma ihrer Eltern mitgearbeitet. Am 15. August 1933 meldete sich Rosa Heilbrunner jun. in Freiburg ab und floh nach Spanien.  Eine Verwandte meldete sich um mehr über die Familie HEILBRUNNER  aus Freiburg zu erfahren.

 

Die Eltern von Lina Heilbrunner hießen ABRAHAM LEVI und Julie Levi, geborene Blum. ABRAHAM LEVI lebte 1940 bis zu seiner Deportierung bei seiner Tochter und dem Schwiegersohn in der Moltkestraße. Am 22. Oktober 1940 wurde LINA HEILBRUNNER gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Vater verhaftet und nach Gurs deportiert. Über das KZ Drancy kam LINA HEILBRUNNER  am 7. September 1942 mit dem Konvoi Nr. 29 in das  KZ Auschwitz-Birkenau. Dort wurde sie im Alter von 59 Jahren ermordet.

 

 

Stolpersteinverlegung für LINA HEILBRUNNER im Oktober 2003.

 

Quellen 1, 2, 3, 5, 6, 8, 10, 12, 35

 

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