STOLPERSTEINE IN FREIBURG

IDA COHN

Am 29. August 1870 wurde IDA COHN als IDA SCHWARZ in Hallstadt/Ostpreußen geboren.

Vom 1. Oktober 1911 bis zum 4. April 1935 leiteten die beiden Lehrerinnen IDA COHN und LOTTE BERNSTEIN in Freiburg das Israelitische Töchterheim mit der staatlich anerkannten Töchterschule in der Goethestraße 3. Sie muss mehrfach umgezogen sein: Von 1911 bis 1917 finden sich die Adressen Belfortstraße 16, Ludwigstraße 51, Kunigundenstraße 3 und die Goethestraße 3. Nachdem auch IDA COHN durch die Nazis ab 1933 verboten wurde, ihren Beruf als Lehrerin weiter auszuüben, musste sie weitere Wohnungswechsel erleben. 1935 bis 1936 ist sie sowohl in der Gartenstraße 6 gemeldet, wie auch in der Erbprinzenstraße 2 und der Hildastraße 27. Meistens zogen IDA COHN und LOTTE BERNSTEIN zusammen um. 1936/37 kamen erneut zwei Umzüge: an den Werthmannplatz 1 und in die Ludwigstraße 2.

Am 13.Oktober 1937 zogen die beiden Frauen nach Wiesbaden in die Wielandstraße 23.

Mit dem Deportationszug XIl/2 wurde Ida Cohn am 2.September 1942 von Frankfurt aus in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Dort starb sie durch die entsetzlichen Lebensbedingungen am 13.Januar 1943. Sie wurde 72 Jahre alt. Ein STOLPERSTEIN für IDA COHN wurde am Ort ihres Wirkens in der Wiehre in der Goethestraße 3 verlegt.

  • Stolpersteinverlegung für IDA COHN im November 2004

Quellen:  1, 7, 8, 22

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