STOLPERSTEINE IN FREIBURG

 

 

HILDE JUDAS

127 | Erbprinzenstraße 9, 79098 Freiburg | (A)

HILDE (Hilda Regina) JUDAS kam am 27. Oktober 1898 als Hilde SÜSSMANN in Ochtendung zur Welt. Sie war verheiratet mit dem Vieh- und Pferdehändler LEO JUDAS aus Ihringen. Gemeinsam hatten sie die Söhne Manfred (*2. April 1935) und Josef Erwin (*17. Februar 1936, laut Akten auch 1926 möglich). Manfred und Josef Erwin Judas konnten als Kinder vor den Nazis gerettet werden und wollen nie mehr deutschen Boden betreten. Da es damals üblich war, nur den Ehemann als „Haushaltsvorstand“ in die Meldebücher einzutragen, erschien der Name von Hilde Judas erst nach der Deportation ihres Mannes nach Dachau am 11. November 1938 in den Unterlagen. Damals war sie in der Gresserstraße 17 gemeldet. HILDE JUDAS wurde zusammen mit ihrem Mann am 22. Oktober 1940 in das Camp Gurs deportiert. Von dort aus wurde sie über das KZ Drancy 1942 in das KZ Auschwitz deportiert und dort im Alter von 44 Jahren ermordet.

 

 

Stolpersteinverlegung für HILDE JUDAS im Oktober 2005.

 

Quellen:   2, 3, 4, 5, 8, 9, 12, 14, 16, 35

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