STOLPERSTEINE IN FREIBURG

FANNY BREISACHER

FANNY BREISACHER wurde am 26.April 1876 geboren. Mit ihren Schwestern FRIEDA  BREISACHER und Karoline Breisacher ist sie ab 1925 in Freiburg in der Glümerstraße 31 gemeldet, wo sie auch bis zu ihrer Verhaftung wohnte. Ihre Schwester Karoline Breisacher ist Weihnachten 1938 gestorben. Ab 1939 wurde es immer schwieriger für Menschen mit jüdischer Religion in Häusern sog."arischer" Besitzer zu wohnen. So zogen verschiedene Menschen jüdischen Glaubens in das Haus in der Glümerstraße 31 ein.

Am 22.Oktober 1940, einem Tag des Jüdischen Laubhüttenfestes, wurde FANNY BREISACHER  verhaftet, zum Sammelplatz der Wiehre - dem Anna-Kirch-Platz - befohlen und dann zum Güterbahnhof gebracht und in das südfranzösische Camp/Lager Gurs deportiert.

Von dort aus wurde sie weiter in das Nebenlager Récébédou verlegt. Sie konnte unter den dort herrschenden unmenschlichen Lagerbedingungen nur 17 Monate überleben und starb am 24.März 1942. FANNY BREISACHER wurde 65 Jahre alt. In Récébédou, wo es seit 2004 ein Gedenkmuseum gibt, ist ein Foto ihres Stolpersteins ausgestellt.

  • Stolpersteinverlegung für FANNY BREISACHER im Januar 2003

Quellen:   1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9

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