STOLPERSTEINE IN FREIBURG

 

ARTHUR MÜLLER

210 | Elsässer Straße 35a, 79110 Freiburg (A)

ARTHUR MÜLLER wurde am 29. Dezember 1887 in Münsterberg geboren. Er war verheiratet mit BLANDINE MÜLLER, geborene MANN 211 und hatte mit ihr eine Tochter und einen Sohn. Die Hugstetter Straße, in der er ab 1933 gemeldet war, wurde 1934 in Elsässer Straße umbenannt. Nach dem Krieg behielt sie diesen Straßennamen, aber die Numerierung seines Wohnhauses änderte sich von 27a auf 35a. Das Haus gehörte der israelitischen Gemeinde. ARTHUR MÜLLER war von 1933 bis 1938 Begräbnisordner und Synagogenverwalter, von 1934 bis 1938 auch Friedhofsaufseher. Er steht nicht auf der Liste der nach der Reichspogromnacht Verhafteten und in das KZ Dachau Deportierten. Nach Aussagen von Felix Rottberger (heutiger Synagogenverwalter, Friedhofswärter und Friedhofsführer) ist er 1939 durch eine zu spät erkannte  Blinddarmentzündung und nicht gelungene Operation ums Leben gekommen.

Verwandte aus Israel/Ramat Gan, Edith Jacoby und Ruth Müller, besuchten die STOLPERSTEINE im Gedenken an ihre Vorfahren.

 

 

Stolpersteinverlegung für ARTHUR MÜLLER im Januar 2004.

 

Quellen:  1, 7, 8, 14, 26          

 

 

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